Montag, 30. August 2010

SJ Vorarlberg: Brunner löst Riepler an der Spitze ab

Auf der am letzten Samstag in Bregenz stattgefundenen Landeskonferenz der Sozialistischen Jugend Vorarlberg wurde nach über fünf Jahren Lukas Riepler (25) als Landesvorsitzender abgelöst. Ihm folgt der siebzehnjährige HTL-Schüler und Gewerkschaftsaktivist Benedikt Brunner.



Riepler, dessen Vorsitz sich durch ein klares linkes Programm und einen hohen Grad an Aktivitäten ausgezeichnet hat, freut sich über den Wechsel an der Spitze: „In den letzten fünf Jahren ist es uns gelungen, die SJ zu einem starken Sprachrohr der Jugendbewegung zu machen. Wir sind heute ein Referenzpunkt für eine breite Schicht an Lehrlingen und Schülern und haben maßgeblich dazu beigetragen, brennende Themen in Vorarlberg zu einer öffentlichen Diskussion zu machen. Es freut mich, dass nun mit Benedikt Brunner eine neue SJ-Generation das Ruder in die Hand nimmt“, so Riepler.

Brunner definiert sein Programm als Fortsetzung der erfolgreichen letzten fünf Jahre und schwört die SJ auf einen heißen Herbst ein: „Wenn es nach Regierung und Unternehmern geht, soll es zu einem sozialpolitischen Frontalangriff auf Jugendliche und Lohnabhängige kommen. Wir werden alle Register ziehen um uns dagegen zur Wehr zu setzen – wir sind eine sozialistische Organisation und sehen im Kapitalismus unser Angriffsziel!“

Die Konferenz, die unter dem Motto „Die Krise endet, wenn der Kampf beginnt!“ im ÖGB-Saal stattgefundenen hat, wählte Brunner und ein vierköpfiges Vorstandsteam in die SJ-Führung.


http://vorarlberg.spoe.at/home/detail/article/landeskonferenz-der-sj-vorarlberg-ein-voller-erfolg/?tx_ttnews[backPid]=11&cHash=682e97086b


Ich wünsche Benedikt alles gute !

Mittwoch, 11. August 2010

Landeskonferenz der sozialistischen Jugend


Landeskonferenz der sozialistischen Jugend
28. August ab 10 Uhr im ÖGB Saal, Reutegasse, Bregenz

Zwei Jahre ist es her, dass das Märchen vom Kapitalismus als ein System in dem es „Wohlstand für alle“ geben kann, Schiffbruch erlitten hat.

Sechzig Jahre des relativen Wohlstands, des wirtschaftlichen Aufschwungs und des relativen Klassenfriedens sind zu Ende. Zwar gingen schon die letzten zwanzig Jahre des Wirtschaftsaufschwungs auf Kosten der Arbeiter, der Jugend und der Pensionisten. Doch nun, nachdem Milliarden in die Banken
und Konzerne investiert wurden, die Staaten höher verschuldet sind als zuvor, stellt sich die Lage noch schlimmer dar. Auf die Frage, wer denn für die Kosten der Krise aufkommen soll, haben die Herrschenden eine klare Antwort:
Die Arbeiter, die Jugend, die unterdrücken und „Schwachen“ unserer Gesellschaft

In einigen Ländern, allen voran Griechenland werden bereits massive Sparpakete gegen den Widerstand der Arbeiter durchgesetzt. Sie sollen für die Profitgier einiger weniger aufkommen. Doch der Widerstand der Arbeiter wird stärker, wir können und dürfen uns nicht nehmen lassen was die internationale Arbeiterbewegung der letzten hundert Jahre erkämpft hat. Die Demontage dieser Errungenschaften passiert unter dem Vorwand dass der Staat sparen müsse, nachdem die Wirtschaft mit Steuergeld gerettet wurde.

Für Österreich wird klar was das bedeutet. Im Dezember wird die Regierung die größten Sparpakete seit dem zweiten Weltkrieg verkünden. Die letzten Jahre haben uns schon einen Vorgeschmack darauf gegeben was auf uns zukommt. Die Angriffe auf das Gesundheitssystem, auf Beamte, Postler,… sind als Aufbereitung des Bodens für die soziale Entrechtung der Arbeiterklasse zu verstehen.

Doch was können wir als Sozialistische Jugend Vorarlberg unternehmen um die Sparmaßnamen zu verhindern oder zumindest ernsthaften Widerstand dagegen zu leisten?
In erster Linie müssen wir in der Arbeiterbewegung wieder eine klare, marxistische Perspektive verankern. Wir müssen die besten Teile der Jugend für uns gewinnen und klar machen:
Wir haben Jahre des harten Kampfes vor uns, an dessen Ende die Entscheidung fallen wird ob wir eine sozialistische Gesellschaft aufbauen können oder die kapitalistische Barbarei sich noch einmal entfalten kann.

Bauen wir die Sozialistische Jugend weiter auf, nehmen wir am inneren Leben der Sozialdemokratie und der Gewerkschaften teil, sorgen wir dafür dass die Arbeiterklasse wieder eine Stimme hat und für ihre ureigensten Interessen kämpfen kann!




mehr unter www.sj-vlbg.at

Montag, 26. Juli 2010

** Sommerpause **

Das Team der Spö Rankweil wünscht euch allen einen erholsamen sommer !


Dienstag, 6. Juli 2010

Fussball verbindet die welt! fussballfest in klaus

Die Fußball WM in Südafrika verbindet die „ganze Welt“ in Klaus am 11. Juli 2010
Der African Club Vorarlberg veranstaltet ein Völkerfest rund um das Thema Fußball


Mit der freundlichen Unterstützung von Tierra Madura, der Gemeinde Klaus und zahlreichen Landmannschaften aus Lateinamerika, der Türkei, Serbien, Bosnien, Pol
en, Griechenland, Philippinen, Deutschland und Österreich werden am Vormittag ein Fußballturnier durchgeführt sowie am Nachmittag verschiedene Kultureinlagen und Köstlichkeiten angeboten.

Ab 18:00 Uhr spielt die Grupo Caribe Salsa, Merengue, Bachata.

Tropische Cocktails wie Mojitos. Piña Colada, Caipiriña werden auch nicht fehlen.

PROGRAMM10:

10:00-14:00 Uhr Fußballturnier auf dem Fußballfeld der Mittelschule Klaus

14:30-17:30 Uhr Kultureinlagen und Köstlichkeiten aus Afrika, Brasilien, Peru, Mexiko, Frankreich, Polen, Philippinen, Türkei, Österreich, Serbien... beim schönem Wetter vor dem Rathaus, sonst im Winzersaal
18:00 Uhr Capoeira, Kolo und Salsa-Band Live Grupo Caribe, beim schönem Wetter vor dem Rathaus sonst im Winzersaal

20:30 WM-Finale mit Public Viewing im Winzersaal/Klaus


www.tierra-madura.
at

Samstag, 3. Juli 2010

summer contest erlebnisbad frutzau

Die OJA Cocktailbar, Wasserbewerbe und ein Riesen-Lagerfeuer sorgen für einen chilligen Sommer-Abend !

Dienstag, 29. Juni 2010

Chose love and use love ! jason mraz

Genug ist genug !

Donnerstag, 1. Juli, 18.30 Uhr, Heldenplatz:

Das unten stehende Personenkomitee ruft mit Unterstützung von SOS Mitmensch zu einer Demo auf:

GENUG IST GENUG!

Arigona Zogaj und ihre Familie sollen bleiben!
Für eine menschenwürdige Asylpolitik!

Demonstration: Donnerstag, 1. Juli 2010, 18.30 Uhr, Heldenplatz

Die Familie Zogaj wurde zum Symbol für das Elend der österreichischen Asyl- und Einwanderungspolitik - und für deren Erbarmungslosigkeit. Mit dem Befehl zur „unverzüglichen Ausreise" krönen das Innenministerium und die Behörden ihr menschenverachtendes Vorgehen in diesem Fall.
Seit Jahren schon wird diese Familie politisch zerstört. Und die Zogajs sind kein Einzelfall. Seit Jahren schon werden viele andere Familien aus ihrem längst vertrauten Umfeld herausgerissen. Kinder dürfen die Schule nicht fertig machen. Fußballer werden vom Training weg in Schubhaft genommen. Familien bei Nacht und Nebel aus den Betten geholt, damit ihre Nachbarn und Nachbarinnen es nicht rechtzeitig bemerken. Wir fragen: Wir daneben ist das denn?

Und wir sagen: Genug ist genug.

Deshalb demonstrieren wir für ein

Sofortiges humanitäres Bleiberecht für die Familie Zogaj!

Für eine menschenwürdige Asylpolitik und ein humanitäres Fremdenrecht!

Donnerstag, 1. Juli 2010, 18.30 Uhr, Heldenplatz

Elfriede Jelinek - Robert Palfrader - Stefan Ruzowitzky - Florian Scheuba - Rudolf Scholten - Barbara Coudenhove-Kalergi - Sigrid Maurer - Freda Meissner-Blau - Robert Menasse - Barbara Blaha - Constantin Wulff - Robert Misik - Isolde Charim - Doron Rabinovici - Franzobel - Karl Merkatz - Michael Köhlmeier - Susanne Scholl - Dwora Stein - Anne Bennent - Otto Lechner - Eva Jantschitsch („Gustav") - Josef Hader


Näheres unter: http://www.sosmitmensch.at/stories/2641/